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UPTRAVI® ist ein oraler, selektiver Prostazyklin(IP)-Rezeptor-Agonist, der sich von Prostazyklin und dessen Analoga unterscheidet und eine höhere Selektivität für den IP-Rezeptor, als für andere Prostanoidrezeptoren aufweist. Die Stimulation des IP-Rezeptors durch UPTRAVI® und seinen aktiven Metaboliten führt zu vasodilatatorischen sowie antiproliferativen und antifibrotischen Wirkungen.[1]

UPTRAVI® ist indiziert zur Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) bei Patienten mit fortgeschrittener funktioneller Einschränkung (NYHA-Funktionsklassen III/IV) zur Verzögerung der Krankheitsprogression.
UPTRAVI® ist wirksam in Kombination mit einem Endothelin-Rezeptor-Antagonisten (ERA) oder einem Phosphodiesterase-5-Inhibitor (PDE-5-I), oder als Dreifachkombination mit einem ERA und einem PDE-5-I, oder als Monotherapie.[1]

UPTRAVI® bei PAH: Von der präklinischen Entwicklung bis zur Anwendung unter Alltagsbedingungen

Basierend auf präklinischen, klinischen und praktischen Erfahrungen[2][3][4][5]

* Anhand eines aus Morbidität und Mortalität zusammengesetzten primären Endpunkts. Die Ergebnisse beruhen auf einer Reduzierung der Progression der Erkrankung und der Spitaleinweisungen aufgrund von PAH; sie gelten nicht bei isolierter Betrachtung der Mortalität.[5]

Die Therapieergänzung mit UPTRAVI® wird beim ersten Anzeichen eines intermediären Risikos empfohlen[7][8]

Erfahren Sie mehr über die Empfehlungen zur Einleitung einer Behandlung mit UPTRAVI® in den Leitlinien der European Society of Cardiology (ESC)/European Respiratory Society (ERS) von 2015.[7]

Erfahren Sie mehr über die Wirksamkeit von UPTRAVI®

Die Wirksamkeit und Sicherheit von UPTRAVI® wurden in der GRIPHON-Studie untersucht – der bis dato grössten, PAH-Outcome-Studie.[5] Erfahren Sie mehr über die Studiendaten und darüber, wie UPTRAVI® für Ihre Patienten mit PAH einen Unterschied machen kann.

Der Nutzen einer frühzeitigen Intervention

Die frühzeitige, proaktive Einleitung von UPTRAVI® kann Ihren Patienten mehr Zeit geben.[9]

Die Vorteile einer Dreifachkombination

Die Anwendung von UPTRAVI® im Rahmen einer Dreifachkombinationstherapie bietet Vorteile für Ihre Patienten mit PAH.[11]

Positive Wirkung bei einem breiten Spektrum von Patienten

UPTRAVI® kann bei einem breiten Spektrum von Patienten mit PAH die Langzeitergebnisse positiv beeinflussen.[5]

Verhelfen Sie Ihren Patienten mit PAH zu mehr Zeit – ergänzen Sie die Therapie mit UPTRAVI®

Die gezielte Wirkung von UPTRAVI® auf den Prostazyklin-Signalweg kann die Langzeitergebnisse bei PAH verbessern

Primärer Endpunkt: Reduzierung des Risikos eines Morbiditäts-/Mortalitätsereignisses vs. Plazebo um 40 % in der GRIPHON-Studie.*[5]

*Zusammengesetzter primärer Endpunkt. Ergebnisse gelten nicht bei isolierter Betrachtung der Mortalität (HR 0.60; 99 %-KI: 0.46–0.78; p < 0.001).[5]

Die Anwendung von UPTRAVI® im Rahmen einer Dreifachkombinationstherapie bietet langfristige Vorteile

Verglichen mit einer Monotherapie mit einem Endothelin-Rezeptor-Antagonisten (ERA) oder einem Phosphodiesterase-5-Inhibitor (PDE-5-I) reduzierte UPTRAVI® bei Anwendung im Rahmen einer Dreifachkombinationstherapie das Risiko eines Morbiditäts-/Mortalitätsereignisses um 37 % vs. Plazebo.*‡[11]

*Post-hoc-Analyse von Patienten in der GRIPHON-Studie, die zur Baseline eine Basistherapie mit einem ERA oder einem PDE-5-I erhielten.[11]
‡Gemessen anhand eines zusammengesetzten primären Endpunkts. Die Ergebnisse gelten nicht bei isolierter Betrachtung der Mortalität (HR 0.63; 95 %-KI: 0.44–0.90).[11]

Die frühe proaktive Einleitung von UPTRAVI® kann Ihren Patienten noch mehr Zeit geben

UPTRAVI® reduzierte das Risiko eines Morbiditäts-/Mortalitätsereignisses vs. Plazebo sowohl bei frühzeitiger (≤ 6 Monate nach der Diagnose) als auch bei späterer (> 6 Monate nach der Diagnose) Behandlung, wobei die Wirkung bei den früher behandelten Patienten grösser war (p = 0.0219).*‡[9]

*Post-hoc-Analyse in den Untergruppen der GRIPHON-Studie zum Zeitpunkt der Diagnosestellung. Früh: ≤ 6 Monate nach der Diagnose (HR 0.45; 95 %-KI: 0.33–0.63), später: > 6 Monate nach der Diagnose (HR 0.74; 95 %-KI: 0.57–0.96).[9]
Gemessen anhand eines zusammengesetzten primären Endpunkts. Die Ergebnisse gelten nicht bei isolierter Betrachtung der Mortalität.[9]

UPTRAVI® ermöglicht sowohl im klinischen Setting als auch unter Alltagsbedingungen nachweislich eine Verbesserung und Beibehaltung des Risikostatus der Patienten

In der GRIPHON-Studie war die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten unter UPTRAVI® die Anzahl der Niedrigrisikokriterien erhöhen, im Vergleich zu Plazebo um 69 % höher.[10]

*Post-hoc-Analyse unter Heranziehung des nichtinvasiven französischen Ansatzes zur Risikobeurteilung (Anzahl der Niedrigrisikokriterien basierend auf den Leitlinien der European Society of Cardiology und der European Respiratory Society) und des Berechnungstools des Registry to Evaluate Early and Long-term PAH Disease Management (REVEAL) 2.0, um festzustellen, ob die Behandlung mit UPTRAVI® das Risikoprofil ab Baseline im Vergleich zu Plazebo im Teilnehmerkollektiv der GRIPHON-Studie verbesserte.[10]

‡Veränderung der Zahl der Niedrigrisikokriterien im Laufe der Zeit in der Subgruppe, in welcher das Risiko anhand des nichtinvasiven französischen Ansatzes zur Risikobeurteilung festgestellt wurde (OR 1.69; 95 %-KI: 1.28–2.24; p = 0.0002).[10]

Das generelle Behandlungsziel bei PAH besteht darin, einen niedrigen Risikostatus zu erreichen[7] und damit eine nachweislich günstigere Prognose für bessere Langzeitergebnisse zu schaffen.[10][12]

Vollständige Wirksamkeitsdaten für UPTRAVI®

Weitere Informationen über UPTRAVI®

Sicherheit und Verträglichkeit

UPTRAVI® zeichnet sich durch ein gut beschriebenes und überschaubares Sicherheitsprofil aus.[1][5]

Therapieeinleitung und Dosierung

Die Therapieergänzung mit UPTRAVI® wird beim ersten Anzeichen eines intermediären Risikos empfohlen.[7][8]

Erfahren Sie mehr über die PAH-Therapien von Janssen

Auf der Grundlage wegweisender Innovationen und eines ununterbrochenen Einsatzes im Sinne der Patienten haben wir eine Reihe von therapeutischen Lösungen entwickelt, um Patienten mit PAH während des gesamten Verlaufs ihrer Erkrankung zu unterstützen.

KI, Konfidenzintervall; EMA, Europäische Arzneimittel-Agentur; ERA, Endothelin-Rezeptor-Antagonist; ERS, European Respiratory Society; ESC, European Society of Cardiology; FC, Funktionsklasse; FDA, Food and Drug Administration; HR, Hazard Ratio; IP, Prostazyklin; NYHA, New York Heart Association; OR, Odds Ratio; PAH, pulmonale arterielle Hypertonie; PDE-5-I, Phosphodiesterase-5-Inhibitor

Aktuelle Fachinformation/Patienteninformation

Die aktuellen Arzneimittel-Fachinformationen und Patienteninformationen finden Sie unter: https://www.swissmedicinfo.ch

Für weitere Informationen zu UPTRAVI®, siehe Fachinformation UPTRAVI® auf: https://www.swissmedicinfo.ch

Belege können bei Janssen-Cilag AG angefordert werden

Referenzen

Kuwano K, et al. 2-(4-((5,6-diphenylpyrazin-2-yl)(isopropyl)amino)butoxy)-N-(methylsulfonyl)acetamide (NS-304), an orally available and long-acting prostacyclin receptor agonist prodrug. J Pharmacol Exp Ther 2007;322(3):1181-8.
Bruderer S, et al. Multiple-dose up-titration study to evaluate the safety, tolerability, pharmacokinetics, and pharmacodynamics of selexipag, an orally available selective prostacyclin receptor agonist, in healthy subjects. Pharmacology 2014;94(3-4):148-56.
Simonneau G, et al. Selexipag: an oral, selective prostacyclin receptor agonist for the treatment of pulmonary arterial hypertension. Eur Respir J 2012;40(4):874-80.
Sitbon O, et al. Selexipag for the Treatment of Pulmonary Arterial Hypertension. N Engl J Med 2015;373(26):2522-33.
Panagiotidou E, et al. An evaluation of selexipag for the treatment of pulmonary hypertension. Expert Opin Pharmacother 2021;22(1):29-36.
Galiè N, et al. 2015 ESC/ERS Guidelines for the diagnosis and treatment of pulmonary hypertension: The Joint Task Force for the Diagnosis and Treatment of Pulmonary Hypertension of the European Society of Cardiology (ESC) and the European Respiratory Society (ERS): Endorsed by: Association for European Paediatric and Congenital Cardiology (AEPC), International Society for Heart and Lung Transplantation (ISHLT). Eur Heart J 2016;37(1):67-119.
Galiè N, et al. Risk stratification and medical therapy of pulmonary arterial hypertension. Eur Respir J 2019;53(1):1801889.
Gaine S, et al. Relationship Between Time From Diagnosis and Morbidity/Mortality in Pulmonary Arterial Hypertension: Results From the Phase III GRIPHON Study. Chest 2021;160(1):277-286.
Sitbon O, et al. Risk assessment in pulmonary arterial hypertension: Insights from the GRIPHON study. J Heart Lung Transplant 2020;39(4):300-309.
Coghlan JG, et al. Targeting the Prostacyclin Pathway with Selexipag in Patients with Pulmonary Arterial Hypertension Receiving Double Combination Therapy: Insights from the Randomized Controlled GRIPHON Study. Am J Cardiovasc Drugs 2018;18(1):37-47.
Boucly A, et al. Risk assessment, prognosis and guideline implementation in pulmonary arterial hypertension. Eur Respir J 2017;50(2):1700889.
McLaughlin VV, et al. Results of an Expert Consensus Survey on the Treatment of Pulmonary Arterial Hypertension With Oral Prostacyclin Pathway Agents. Chest 2020;157(4):955-965.
SAI - Detailansicht: https://sai.refdata.ch/detail/46769 (letzter Zugriff 20.02.2022).
CP-288371 - Januar 2022